Zwei Eisbären Geburtstage

gibt es heute.

Da haben wir meinen Liebling FIETE ♫ und seine Mama VILMA ┼

bye bye Fiete
29.08.2016 Zoo Rostock
VILMA 2002-2016 RIP (explored)
29.08.2016 Zoo Rostock

Beide sind am 3. Dezember geboren.´Vilma 2002 und Fiete 2014. Vilma gratuliere ich ‚in heaven‘ und Fiete im Sòstò Zoo in Ungarn.

Zoo Rostock 2015

Das war eine glückliche Zeit und ich wünsche Fiete ein langes, glückliches Leben!

Happy Birthday

Fiete

♥ ♥ ♥

2004-08-03 Spitzbergen Umrundung

M/V Professor Multanovskiy ( Eisverstärktes ehemaliges Forschungsschiff/ max. 52 Passagiere)

Isispynten/Nordaustlandet, danach Fahrt durchs Treibeis Richtung Südost

Position um 7.00: 79°44’N / 27°09’E, Lufttemperatur 2°C, anfangs nebelig

Frühmorgens plagt uns zunächst noch dichter Nebel, aber der lichtet sich bald nach dem Frühstück und es geht los nach Isispynten, an der Ostseite von Nordaustlandet. Die ehemalige Landzunge hat sich längst als Insel entpuppt, seit sich ein letzter Arm des Gletschers zurückgezogen hat, und nun einen „Wassergraben“ von etwa 500 m Breite frei gibt. Auf der Insel hat sich noch ein Restgletscher gehalten. Dieses Eis ist stark mit Sedimenten zersetzt und richtig schmutzig. Die junge Moränenlandschaft selbst ist auch äußerst interessant. Kegelförmige Hügel bestimmen das Bild. Im lehmigen Boden sind zahlreiche Fußspuren von Bären zu sehen, und an dem kleinen Teich in Strandnähe brütet ein Sterntaucherpärchen. Auch Küstenseeschwalben und Schmarotzerraubmöwen gehen hier lärmend ihren Brutgeschäften nach und immer wieder treffen wir auf weiche, wärmende Eiderdaunen, die der Wind zwischen die Steine getrieben hat. Schließlich gibt der Strnad einen atemberaubenden Blick auf die gegenüberliegende Gletscherfront frei und wir können es kaum erwarten in die Zodiacs zu steigen und dicht an der Eiskante entlangzufahren.

Auf unserem Weg zur Gletscherabbruchkante umrunden wir die kleine „junge“ Insel. Vor uns auf einem kleinen Eisberg hocken Möwen. Inmitten der Dreizehenmöwen-Gruppe auf dem Eis beobachten wir dann auch noch eine Schwalbenmöwe. Das ist wahrhaftig ein rarer Anblick: Schwalbenmöwen sind selten auf Spitzbergen; man schätzt deren Zahl auf sieben Brutpaare! Die ornithologisch Interessierten unter uns schätzten sich glücklich. (Anmerkung von mir : leider, leider gehörte ich damals noch nicht dazu und allein deswegen, möchte ich noch mal dorthin reisen)

Auch der Gletscher selbst ist ein Erlebnis. Obwohl wir nur ein kleines Stück entlangfahren an dieser mit 200 km längsten Gletscherkante der Nordhalbkugel, bekommen wir doch einen Eindruck von dessen Gewaltigkeit. Der Gletscher lässt sich nicht lange bitten und kalbt ins Meer. Ein großes Stück dunkelbleuen Eises bricht ab und fällt mit großem Krachen ins Wasser. Wir lassen es uns nicht nehmen und sammeln gleich zwei dieser frisch abgebrochenen Stücke für den abendlichen Whisky in der Bar ein…

Ab 15.30 sind wir dann wieder im Packeis. Welch ein Erlebnis nochmals durchs Eis zu fahren. Die Sonne blendet, nur ein paar kleine Wolken stören das Himmelsblau. Unsere Brücken Mannschaft navigiert die Professor Multanovskiy geschickt zwischen die Schollen und zeigt uns auch schon mal, dass unser Schiff dünnere Eisschollen zerbrechen und dickere verschieben kann. Der Bug unseres Schiffes zerteilt dabei Treibeisflächen so groß wie Fußballfelder, schiebt schwere, aus mehrjährigem Eis bestehende Schollen kurzerhand zur Seite, lässt zarte Eisgebilde bersten. Doch vorwärts kommen wir kaum; bei einer solchen Eisbedeckung fahren wir nicht schneller als ein Wanderer ginge. Einige Krabbentaucher, Dreizehenmöwen, aber auch Eissturmvögel tauchen enthusiastisch nach kleinen Krebsen und Fischen, die durch das Aufbrechen der Schollen an die Oberfläche gelangen. Wenn Meerwasser gefriert, bildet es Kristalle. Salze und Mineralien fallen gleichzeitig aus und lagern sich oft unterhalb der Eisschollen an. Aber auch im Eis selbst können sich feine Kanäle bilden, in denen sich saline Flüssigkeiten halten, die dann wiederum Kleinsttieren Lebensraum bieten. Und auf diese haben es die wenigen Vögel wohl abgesehen. Einige Ringelrobben und sogar Sattelrobben zeigen sich kurz an der Oberfläche, verstecken sich dann aber schnell wieder. Spatelraubmöwen begleiten uns heute auf dem Weg durchs Eis. Und dann, kurz vor dem Abendessen, zeigt sich ein schwimmender Bär vor dem Bug. Es dauert ein Weilchen, bis wir erkennen, dass er ein Stück erbeutete Robbe im Maul trägt. Damit ist er unterwegs zu einer Eisscholle, um es in Ruhe zu verzehren. Als er schließlich eine eine passende Scholle findet, hat auch unser Kapitän das Schiff so gedreht, dass wir diesen jugendlichen König der Arktis bequem beim Fressen beobachten können. Ungestört reißt er an dem Fleisch, schaut nur hin und wieder auf, will unser Schiff wohl nicht aus den Augen lassen und widmet sich ansonsten ganz seiner Aufgabe. Fasst alle stehen wir nun an Deck und können unser Glück kaum fassen. Es ist still an Deck, man hört nur das Klicken der Kameras und hier und da ein „Ah“ und ein „Oh, ist das großartig“ Wir können uns erst losreißen, als auch der Bär sich entschließt weiter zu schwimmen.

Und weiter geht es durch das Treibeis, das zunehmend dichter zusammenrückt. Mehrmals scheint es, als kämen wir nicht weiter. Das Schiff rumpelt durch immer dicker werdende Eisschollen und verschiebt große Brocken alten Meereises. Später am Abend sehen wir dann sogar noch zwei weitere Male unsere haarigen Freunde, die Bären. Einmal ist es eine Bärenmutter mit Kind, ein andermal ein einsamer Jäger, der auf dem Packeis dahinzieht .

Und unsere Fahrt durch das Eis wird immer spannender. Um 24 Uhr haben wir noch immer keine große Distanz zurückgelegt und können auch nicht erkennen, wo das Packeis vor uns endet.

Nun hat unsere Mannschaft schon seit 15.30 Uhr mit dem Packeis kämpfen müssen und traf ganz andere Verhältnisse an, als uns nach neuster Vorhersage von den norwegischen Behörden mitgeteilt worden waren. Eigentlich sollten wir eine Eisbedeckung von nur 10 bis 40 % vorfinden, aber in Wirklichkeit trafen wir nun schon den ganzen Nachmittag auf über 70 %, teilweise sogar auf 90 % Eisbedeckung. Rund um uns erstreckte sich eine unendlich erscheinende weiße Eislandschaft bis zum Horizont!

Da aber unser Expeditionsgeist ungebrochen bleibt, versuchen wir dennoch weiter vorzustoßen, immer in der Hoffnung, die Spitzbergen-Umrundung doch noch zu schaffen. Um 5 Uhr haben wir dann die Packeisgrenze erreicht.

Bis genau 3.11 Uhr bin ich an Deck geblieben, wie meine Aufzeichnungen zeigen. Es ist ja immerwährender Tag zu der Zeit. Es war ein unglaublich schöner Tag.

Die vielen Bilder

2004-08-04 Spitzbergen Umrundung

M/V Professor Multanovskiy (Eisverstärktes ehemaliges Forschungsschiff / max 52 Passagiere)

4.August 2004 Erneute Fahrt durch Treibeis/Halvmåneøya

Position um 7.30: 78°27’N/30°45’E, Lufttemperatur 5°C, sonnig

Halvmåneøya

Erst um 5.00 Uhr erreichen wir endlich die lang ersehnte Packeisgrenze. 13,5 Stunden fahren wir jetzt bereits durchs Eis und haben dabei im Zick-Zack Kurs eine Strecke von 60 Seemeilen zurückgelegt, die in der Luftlinie nur 46 Seemeilen misst.Trotzdem möchte keiner von uns diese Erfahrung missen, hatten wir doch nun hautnah erlebt, was es heißt in der Hochartktis unterwegs zu sein. Zum ersten Mal konnten wir uns vorstellen, was es für die frühen Trapper und Robbenfänger bedeutet haben muss in diesen unwirtlichen Breiten mit prekären Holzschiffen die Fahrt durch das Eis zu wagen und vielleicht sogar gezwungen zu sein, auf Schollen, wie diesen, ein Wintercamp aufzuschlagen. Zudem hatte das Eis uns ein paar herrliche Bären beschert und wunderschöne Ansichten des gefrorenen Meeres freigegeben.

Bis zu nächsten Landestelle haben wir noch viele Meilen zurückzulegen. aber der Tag vergeht trotzdem wie im Flug. Es gibt u.a. Filmvorträge über Polarbären. Besonders faszinierend zu beobachten sind die verschiedenen Jagdtechniken der jungen Polarbären und wir diskutieren noch lange darüber wie pragmatisch die Tiere mit dem wechselnden Nahrungsangebot umgehen. Gibt es keine Robben, greifen sie auch schon mal zu Jungvögeln, Eiern und sogar Pflanzen. Sie sind clevere Opportunisten, schlau genug, das zu nehmen, was die Arktis ihnen bietet.

Nach dem Abendessen zeigen sich mehrere Gruppen Sattelrobben vor dem Bug und dann ist es soweit. Peter lädt uns zu einem Landgang auf die Insel Halvmåneøya ein. Hier hat er in der Vergangenheit des öfteren Bären angetroffen und so sind unsere Guides besonders vorsichtig., schauen sich immer wieder um und vor allem in die Weite, lassen auch die Strände nicht aus den Augen. Es scheint paradox zu sein, dass die pelzigen Jäger ausgerechnet diese Insel aufsuchen. Denn hier wurden viele Jahre lang Bären mit Selbstschussanlagen zu Fall gebracht. Knochenreste und zum teil noch intakte Holzkisten, in denen die Gewehre früher verankert waren, erzählen aus dieser Zeit. Die Stimmung ist ein wenig verwunschen in der Stille der Tundra, das Licht diffus und der Himmel bleiern. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, ausgelassen immer wieder in die Knie zu gehen, um die wunderschönen kleinen Pflanzen zu bewundern. Hier wächst der zarte Nickende Steinbrech im Windschutz der Steine und es gibt wunderschöne Moospolster und kleine Oasen mit gelben Svalbard Mohn.

Es ist schon nachtschlafene Zeit als wir zurück gegen 23 Uhr an Bord sind. Müde und zufrieden sehen wir dem nächsten Tag entgegen.

Diese Aufnahmen habe ich 2004 mit einer kleinen analogen Kamera gemacht und mit einer digitalen abfotografiert. Nicht vergleichbar mit den heutigen digitalen Aufnahmen und Kameras. Dennoch finde ich sie schön und da ich sie jetzt nach und nach gerahmt habe, will ich sie noch mal im Blog zeigen. Nicht chronologisch, gerade so, wie ich sie fertig habe, die Flickr Alben. Enjoy!

Zwei Eisbären Geburtstage haben wir heute + update

Asche auf mein Haupt! DREI Geburtstage haben wir heute. Auch die süße Hertha im Zoo Berlin feiert Geburtstag, ihren zweiten. Ich hab sie leider noch überhaupt nicht besuchen können und so fehlt sie in meiner Bilderliste.

Was für eine süße Zuckerschnute.
gemopst bei meiner Freundin Rita ♥

Happy Birthday ihr zwei drei ♥ ♥ ♥

Da ist LARA im Zoom Gelsenkirchen, geboren 2004

Polar Bear LARA,  explore 2014-10-01 (backdated)

und LUKA in Wuppertal, geboren 2011

And what was his Christmas dinner? ;-)

Luka hat das große Los gezogen, er wird in den YWP umziehen, was mich einerseits freut, aber andererseits bin ich traurig, weil Anori allein zurück bleibt. Für sie wird noch ein Platz gesucht, denn wie allseits bekannt wird die Eisbärenhaltung inWuppertal aufgegeben.

Zitat

Eisbär Luka zieht um in den Yorkshire Wildlife Park. Für Anori wird noch ein neues Zuhause gesucht.

https://www.zoo-wuppertal.net/1-home/dasistneu.htm

Eisbär Luka wechselt nach England zum Yorkshire Wildlife Park
Schon seit vielen Jahren ist bekannt, dass der Grüne Zoo Wuppertal die Haltung von Eisbären im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal aufgeben will.

Derzeit leben mit der Eisbärin „Anori“ und dem Eisbären „Luka“ zwei Polarbären im Wuppertaler Zoo.

Eisbär „Luka“ wird demnächst den Grünen Zoo Wuppertal verlassen und nach England zum Yorkshire Wildlife Park wechseln. Die Abreise des Eisbären „Luka“ wird wegen Brexit noch im Jahr 2020 erfolgen.

Zoogäste werden den Eisbären „Luka“ nicht mehr im Wuppertaler Zoo sehen können, weil der Grüne Zoo Wuppertal wohl bis einschließlich 20. Dezember 2020 geschlossen bleibt.

„Luka“ kam am 16. Oktober 2013 aus dem Ouwehands Dierenpak Rhenen (Niederlande) in den Wuppertaler Zoo. Mehr Informationen zur Ankunft von „Luka“ in Wuppertal auf www.zoo-wuppertal.net

Eisbärin Anori bleibt vorerst allein in Wuppertal
Wenn der männliche Eisbär „Luka“ wohl Anfang Dezember 2020 den Grünen Zoo Wuppertal verlässt, wird Eisbärin „Anori“ zunächst allein im Zoologischen Garten der Stadt Wuppertal verbleiben.

Für die in Wuppertal geborene Eisbärin „Anori“ wird ebenfalls eine andere Einrichtung gesucht.

Verwandschaft der Eisbären Anori und Luka
Eisbärin ANORI wurde am 4. Januar 2012 in Wuppertal geboren. Die Mutter von ANORI heißt VILMA. Die Eltern von VILMA sind die Eisbärin VIENNA und der Eisbär CHURCHILL.

Eisbär LUKA wurde am 1. Dezember 2011 in Rhenen geboren (der 1.12.2011 wurde vom niederländischen Zoo im Internet als Geburtsdatum angegeben; der Grüne Zoo Wuppertal gibt als Geburtsdatum den 30.11.2011 an). Der Vater von LUKA heißt VIKTOR. Die Eltern von VIKTOR sind die Eisbärin VIENNA und der Eisbär CHURCHILL.

Die Wuppertaler Eisbären ANORI und LUKA haben sich, trotz einiger Übungen, noch nicht gepaart.

Zitat Ende

Halo! I bims

euer Buddylein

Frisch zurück vom Friseur. Als Belohnung gab es da Leckerlis und ein Glöckchen!? Die Mama hat es mir für das Foto um den Hals gehängt. Ein bisschen Plemplem, oder !!! Ich bin doch kein Weihnachtsbaum !

GsD hab ich das wieder überstanden. Zuerst musste ich geduscht und dann abgetrocknet und geföhnt werden!!!

Das hält doch keine Sau Buddylein aus!!!

Aber nun ist es überstanden und ich sag euch was (aber nicht Mama oder Papa sagen) es ist vieeeeeel besser so. Die ollen Barthaare waren schon immerzu in meinem Schnäuzchen beim Fressen und das ist eeek! Ehrlich.

Alles wieder gut ♥

Halo! I bims, die Mama.

Noch nie zuvor habe ich, glaube ich, so früh so viel Lichterdeko in den Straßen gesehen wie in diesem Jahr. Ich denke wir wollen uns Mut machen mit ganz viel Licht . Ich war nur ganz kurz mal unterwegs, ohne Kamera, aber mit Smartphone und so hab ich auf die Schnelle ein bisschen in den Straßen geknipst.

Und dann kam auch noch ganz unverhofft das Kind vorbei und brachte jedem von uns einen Adventskalender . ♥ ♥ ♥

Bin schon sehr gespannt, was da wohl alles drin ist.

Mit der Deko von meiner Apotheke, die so gut zu den Beees passt

sagen wir dann gut´s Nächtle und wünschen euch eine wunderschöne Adventszeit. Wir lassen uns nicht unterkriegen, gell! Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

Eure Bees ♥ ♥

So meine lieben Damen und Herren…

…lach

Jetzt gibt es endlich den Spaziergang in den Sonnenuntergang.

Gute Nacht, schlaft schön und träumt von wunderschönen Sonnenuntergängen , eure Bees

Nordseeluft schnuppern

waren wir heute. Der Mond ging auf, die Sonne ging unter.

Ganz kurz zeigte er sich unter den Wolken
Danke lieber Gustav, dass du dich gezeigt hast ♥
Kugelbake Cuxhaven
Ebbe
Sonnenuntergang auf der gegenüberliegenden Seite
genau hier

Gute Nacht ihr Lieben. Einen ganz neuen Vogel habe ich auch geschnappt. Eine Schneeammer. Das ist dann die 179ste Vogelart in diesem Jahr und die #219 in der Gesamtarten Liste. ♥ ♥ ♥

Felix ♥ ♥ ♥ plus update

Auch beim Aquazoo Leuuwarden habe ich mal angefragt. Ein Zoobesucher und Fotograf hat meine Anfrage gelesen und mir freundlicherweise ein Bild vom Felix geschickt. Ich war wirklich hin und weg.

Die Aufnahme ist vom 22. November.

copyright mennopebesma_photography

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Menno Pebesma !!! Bedankt!

Update!

Jetzt habe ich auch noch die Erlaubnis von Melody ihre Fotos von Felix zu zeigen ♥

08. Juni 2020

und Fotos vom 06.09.2020

Vielen Dank, Melody. Das sind wunderschöne Aufnahmen von unserem Felix!