Guten Morgen*guten Morgen…

…gar kein Sonnenschein. Da gibt es ein bisschen Farbe heute für euch

Knoblauchsrauke***garlic mustard***Alliaria petiolata

Das ist eine Knoblauchsrauke.

Sie wurde schon 4000 vor Christus als Gewürz verwendet

Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) wurde schon vor 4000 v. Chr. im Mesolithikum als Gewürz benutzt, wie Phytolithen an Scherben von Tontöpfen aus Neustadt in Holstein an der Ostsee und Stenø in Dänemark zeigen. Damit ist die Knoblauchsrauke das älteste bekannte einheimische Gewürz.

Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt. Der Engländer John Evelyn, der 1699 ein Kochbuch „Acetaria, a Discourse on Sallets“ schrieb, nannte die Pflanze unter anderem „Jack-by-the hedge“ – was als Hinweis auf ihre Häufigkeit zu verstehen ist – sowie „Alliaria“ und „sauce alone„. Des Weiteren wies er darauf hin, dass die Pflanze viele wertvolle medizinische Eigenschaften habe und „besonders von Leuten auf dem Lande als Salat gegessen werde, wo sie wild unter Bänken und Hecken wachse„. Auch heute werden die jungen Blätter der Knoblauchsrauke in England noch häufig für Sandwichfüllungen verwendet.

Der scharfe Geschmack der Knoblauchsrauke ist auf ätherische Öle und das Glukosid Sinigrin zurückzuführen, das den Glukosiden ähnelt, die in anderen Mitgliedern der Kohlfamilie zu finden sind. Beim Kochen verflüchtigt sich allerdings der pfeffrig-knoblauchartige Geschmack. Knoblauchsrauke muss daher Speisen in rohem Zustand beigegeben werden. Die moderne Kräuterküche hat die Knoblauchsrauke wiederentdeckt und mischt die feingehackten Blätter in Salatsoßen und Quark- oder Frischkäsemischungen. Darüber hinaus werden die geschmacksintensiven Blüten verwendet, um salzige Sorbets und Salate zu dekorieren. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack.

Quelle Wikipedia

Die Bees wünschen euch einen schönen Tag  

 

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10 Kommentare zu „Guten Morgen*guten Morgen…

  1. Huhu, liebe Brigitte,
    ach, das ist mal ein schönes Pflänzken und ein sehr schönes Bild davon! Interessant zu lesen, daß die Knoblauchsrauke wiederentdeckt wird in der Küche, ich freu mich da immer so für die Wildkräuter drüber!
    Wir wünschen den lieben Bees noch einen feinen Abend mit lieben Grüßen
    eure Emms.

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  2. Liebe Brigitte, habe die Nachricht von Daliah Lavi’s Tod vorhin schon im Fernsehen gesehen.Das ist so traurig, ich habe alle ihre Lieder und Chansons sehr gern gehört und geliebt. 74 Jahre ist viel zu jung. Ich bin gerade gleich alt,wenn ich mir vorstellte schon abgerufen zu werden,entsetzlicher Gedanke. Man kann es sich leider nicht aussuchen wann man/Frau gehen muss.LG. Ursel

    Gefällt 1 Person

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