Wenn frau sich nicht entscheiden kann…

postet sie eben alle Fotos *lach*

Wiesenschafstelze

Ich war gestern in meiner Lieblings Marsch spazieren. Es war GsD nicht so heiß wie heute und es gab so viele wunderschöne Eindrücke, dass ich sehr glücklich mit einem Haufen Bilder zu Hause ankam und einen Teil davon euch jetzt präsentiere. Die Wiesenschafstelze sammelte Futter für ihren Nachwuchs auf den Teichrosenblättern. Diese Farbharmonie ist echt eine Augenweide.

So niedlich, wie die kleine Schafstelze energisch die Teichrosenblätter abschritt und ihre Insekten sammelte.

Und das hier ist der See. Ganz verwunschen und versteckt liegt er. Wenn man nicht weiß, dass es ihn gibt findet man ihn nicht. Ein Paradies für viele Lebenwesen.

Einen wunderschönen Sommerabend wünschen euch die Bees.

♥ ♥ ♥

Immer wieder aufs Neue entzückend.

Höckerschwan Mutter mit ihrem vor kurzen geschlüpften Nachwuchs
Mit dem Papa und der Mama schon etwas größer.
Nun ist er bald erwachsen.
Graugänse mit einer Menge Nachwuchs
und zwei kleine Gössel
Nilgänse mit Nachwuchs
und noch etwasnäher dran.
Eine Leinegans mit einem einzigen Gössel.
Und ein Zwergtaucher mit Küken.
Ein Haubentaucher Taxi.
Und die putzigen Blässhuhn Küken.
Kann nur eine Mama lieben, gell 😉
Ich finde sie sehr süß!
Eiderenten auf Helgoland.
Die Mütter tun sich zusammen und bilden Kindergärten. So sind die Küken besser geschützt.
Zwei Mütter, zwei Küken. Arg gefährdet wegen der vielen Möwen.
Und last not least einen Basstölpel mit Jungvogel.

Wir wünschen einen schönen Abend.

Die Nemitzer Heide

Im Südosten der Gemeinde Trebel ist auf sandigen, schwachwelligen Dünen eine abwechslungsreiche Heidelandschaft entstanden, die Nemitzer Heide.

Hier in der Nemitzer Heide haben sich auf dem hellen Pudersand entlang der leichten Dünenlandschaft einzelne ausladende Kiefern, Wacholder und Birken angesiedelt. Eine abwechslungsreiche Heidelandschaft hat sich über die Jahre entwickelt. Auf vielen befestigten Wanderwegen kann die Heide durchwandert werden.

Birken, Kiefern, Wacholder

Leider ist noch keine Heideblüten Zeit

Wir haben uns den heißesten Tag ausgesucht um hier zu wandern und um Vögel zu beobachten.

Die heiße Luft flirrte und gute Vogel Aufnahmen waren unmöglich.

Trotzdem habe ich natürlich fotografiert *lach*

Einen Baumpieper

Auch Pieper singen in der Luft ähnlich wie Lerchen

Er singt, der kleine Baumpieper

und eine Heidelerche, die ich zuvor noch nie gesehen habe. Sie wurde meine 259ste Vogelart in der Gesamtarten Liste.

sogar mit Futter im Schnabel.

Dann gibt es noch eine „unmögliche“ Serie *lach* aber weil sie so schön und auch selten ist, zeige ich sie euch. Mein Vogelfreund hatte mit seinem Spektiv einen Schwarzspecht gesehen und mich drauf aufmerksam gemacht. Sehr weit weg und tief im Gras hüpfte er hin und her. Lustig war ein junger Buntspecht am selben Ort, der den „Riesen“ erstaunt beobachtete.

Die Fotos sind total verschwommen, trotzdem kann man die Vögel sehen und ich mag die Bilder.

Der junge Buntspecht, erkennbar an seinem roten Schopf und rechts neben ihm der Kopf des Schwarzspechts.
Hier guckt der Kleine ganz erstaunt, der Schwarzspecht ist jetzt weiter rechts zu erkennen. Man sieht quasi eine rote Kappe.
Hier sieht man den Schwarzspecht, wenngleich auch nur verschwommen.
Immer noch versteckt, aber zu erkennen
Und last not least zeigte er mir dann doch wenigstens mal seinen Kopf, der schwarze Specht.

Auf den Bildern könnt ihr sehr gut das Hitzeflimmern sehen. Myohmy war das heiß.

Die Nemitzer Heide ist ein Lebensraum und Rückzugsort für viele Tiere. Die Heidelerche, der Ziegenmelker, das Schwarzkehlchen und der Brachpieper haben hier ihren Lebensraum gefunden. Auch Insekten, die auf der roten Liste bereits als gefährdet geführt werden, sind hier anzutreffen. 

Ich hab nur wenige Insekten gesehen, wahrscheinlich waren alle irgendwo unter einem Blätterschutz oder so ähnlich.

eine Raupe
einen Hautflügler

und zwei Falter.

Grünspanner ?

Den unteren Falter sah ich etwas häufiger.

Kleiner Heidefalter

Es wäre wunderbar, wenn wir es noch mal zur Heideblüte schaffen würden, aber der Weg war weit. Gute fünf Stunden haben wir hin und zurück gebraucht.

Schafwolle
Kiefernzapfen.

Es duftete unbeschreiblich gut in der Heide an diesem heißen Tag. Erinnerte mich an Pinienduft im Mittelmeerraum.

Habt einen schönen Sommer Abend und genießt ihn wo immer ihr auch gerade seid.

Himmelsflicken

Himmelsflicken * Sky patches
Ein Märchen aus Estland

Als Sonne und Mond noch jung waren, lebten sie jahrelang zu zweien. Dann aber wuchs die Familie, denn kleine Sternenjungen und -mädchen wurden geboren. Am Firmament war es nun viel lustiger. Fröhlich glitzerten und schillerten die Sterne. Es wurden ihrer immer mehr, bald war der Himmel zu eng für eine so große Familie.

spectacular

Da besorgte sich die Sonne blauen Stoff, und weil sie gut schneidern konnte, machte sie das Himmelszelt weiter, auf dass alle Platz hätten. Stoff war schon damals lang und schmal, das Firmament aber war rund und gewölbt. Die Sonne zerschnitt den Stoff darum in lange dreieckige Stücke. So blieben viele blaue Flicken übrig. Die Sonne mochte sie nicht wegwerfen, denn sie war eine sparsame Hausfrau. Sie zeigte die Flicken dem Meer und sprach: „Kannst du sie brauchen? Es ist guter Stoff, und er hat eine sehr schöne Farbe.“

shimmering

Das Meer schaute sich die Flicken an, überlegte und schüttelte sein weißes Haupt.

„Die Farbe steht mir, aber die Flicken sind gar zu klein. Ich weiß nichts damit anzufangen. Meine Grenzen sind zu weit. Hab Dank für das Angebot.“

Im Sommer, als der Weg der Sonne dicht über die nördlichen Eisflächen führte, nahm sie die blauen Stoffreste mit und zeigte sie den Schneefeldern.

„Könnt ihr die Flicken irgendwie verwenden? Schaut, was für guter Stoff, und wie rein die Farbe ist!“

Ostgrönland im September 2002

Die weißen Flächen berieten sich miteinander und antworteten: „Der Stoff ist wirklich gut, und die Farbe würde zu uns passen. Aber hier ist immerzu Schneegestöber und Sturm. Nach ein paar Stunden wäre von den Flicken keiner mehr aufzufinden. So können wir dein Geschenk leider nicht annehmen.“

Da zeigte die Sonne die blauen Himmelsflicken dem üppigen Tropenwald. Anmaßend antwortete dieser: „Was soll ich mit der Handvoll jämmerlicher Fetzen? Bei meiner üppigen Farbenpracht könnte ich jeden Tag zehnmal mehr weggeben, und man würde es nicht einmal bemerken.“

Dierenpark Emmen

Nun wusste die Sonne nicht, wem sie die Stoffreste noch anbieten sollte. Sie trug sie eine Zeit lang in der Tasche und vergaß sie dann.

An einem Sommerabend, als sie über ein Kornfeld wanderte, bemerkte sie einen Bauern, der leichten Schrittes und fröhlich nach Hause ging und dabei eine Melodie vor sich hin summte.

Die Sonne blieb einen Augenblick stehen und fragte den Mann: „Bist du denn nach des Tages Mühe nicht müde, daß du so heiter heimwärts strebst?“

„O nein“, entgegnete der Mann. „Seit mehreren Tagen bin ich nach der Arbeit nicht mehr so erschöpft. Mein Acker ernährt nicht nur meinen Körper, er erfreut mir auch mein Geist und Herz. Jeden Abend pflücke ich im Kornfeld einen Strauß der schönsten Blumen.“

Die Blüten, die er der Sonne vorwies, strahlten in reinem Blau.

„Meine Frau freut sich über die Blumen, und mir schmeckt das Essen besser, wenn sie in der Vase neben dem duftenden Brotlaib stehen.“

22 Stunden Brot***22 hours bread

Die Sonne steckte verstohlen die Hand in die Tasche, und da hatte die Tasche ein Loch…

Am nächsten Tag waren in der Tasche der Sonne keine Flicken mehr, dafür blühten auf allen Roggenfeldern zwischen goldgelben Halmen himmelblaue Kornblumen.

Ich habe noch nie zuvor ein so riesiges Feld Kornblumen gesehen. Jetzt weiß ich, dass die Sonnen die Himmelsflicken genau hier verloren hat.

Die Quelle der Sage ist hier:

https://www.sagen.at/texte/maerchen/maerchen_estland/himmelsflicken.html

Die Aufnahmen sind ausnahmslos von mir.

Habt einen schönen Abend

blue hour

Schwälbchen, gerade aus dem Ei geschlüpft.

Sie sehen immer so unsagbar mürrisch aus, die kleinen Nestlinge *lach*

und so unglücklich. Man möchte sie knuddeln.
„Mamaaaaaaaaaaa“
Warm und trocken haben sie es in einem wunderschönen kleinen Pferdestall.
Hier wird noch gebrütet. ♥

Ich habe die Aufnahmen bei einer lieben Freundin machen dürfen und natürlich keinen Blitz benutzt.

Toi toi toi ihr süßen Federbällchen. Ich werde wiederkommen und gucken wie ihr euch entwickelt. 🐣

Zum Abend setzen sich die fütternden Eltern auch mal kurz hin, aber eigentlich sind sie den ganzen Tag in Bewegung und flitzen hin und her um Insekten zu schnappen.

Je länger ich Vögel beobachte und fotografiere desto mehr bewundere ich sie. Was für herrliche Geschöpfe.

Der Schuh, der Schuh…

…diesmal ein Handschuh *lach*

Und wegen des Handschuhs gibt es noch eine Fuhre Bilder aus meiner Lieblings Wander Ecke. Als Galerie, weil WordPress mich mit dem Hochladen einzelner Bilder nervt. Keine Ahnung ob ich irgend etwas falsch mache, aber es dauert und dauert und dauert und die Galerie kann ich auch nicht mehr in ein, zwei oder drei Bilder nebeneinander anordnen. Dat kütt wie WP es bestimmt, seufz.

Na denn , los geht´s

Ein Hasi fürs kranke Hasi. Gute Besserung liebe Elke.

Was seht ihr? Ich sehe einen Teufel mit Zickenbart.

Und etwas, was mich total begeistert hat und wovon ich ein Köpfchen abpflückte und in der Hand zerrieb und immer wieder dran schnupperte. Echte Kamille !

So ihr Lieben. Nun wünschen wir euch noch einen wunderschönen Sonntag und sagen Tschüß bis zum nächsten mal. Eure Bees

So schön, so selten …

und so der Gesundheit abträglich, jedenfalls für mich *lol*

Karmingimpel * Rosefinch

Am Dienstag vor einer Woche war ich auf Helgoland, aber vorher noch in einem unattraktiven Areal von Cuxhaven. Genau da sang dieser bildschöne Karmingimpel aus Leibeskräften sein Liebeslied. Dem ist es wurscht, wie sein Umfeld aussieht, Hauptsache es entspricht seinem Habitat und wird von Menschen in Ruhe gelassen.

In Deutschland kann man ihn am ehesten in MeckPomm an der Ostseeküste antreffen.

Es war natürlich wieder unsagbar schön auf Helgoland, aber leider habe ich mir an dem Tag einen ganz gemein schmerzenden steifen Nacken eingehandelt und liege seitdem sozusagen „auf Eis“.

Kein PC, kein Smartphone, keine Kamera. Dafür viel Wärme, Physiotherapie und jede Menge Pillen und Salben.

Tut mir sehr leid, wenn ich bei euch jetzt nicht vorbeischauen kann, ich hole es nach, versprochen!

Viele liebe Grüße und bleibt schön gesund.