Hornisse:Friedliche Brummer

Leider nur die kleine Leica dabei gehabt.

Anfang Mai erwacht eine im Herbst des Vorjahres geborene und begattete Jungkönigin aus ihrem Winterschlaf. Der Frost konnte ihr wenig anhaben, denn sie hat im Holz eines morschen Baumes oder im Erdreich den Winter überstanden. Zuerst unternimmt sie nun Erkundungsflüge nach einem geeigneten Nistplatz und stillt ihren Hunger am Saft blutender Bäume; erste Beuteinsekten werden gefangen.

In einer natürlichen Baumhöhle entdeckt auf unserem heutigen Spaziergang

Da natürliche Baumhöhlen selten geworden sind, sucht sie sich häufig eine Ersatzhöhle im menschlichen Siedlungsbereich. Solche gern aufgesuchten Nistplätze sind alte Schuppen, Holzverschalungen an Terrassen und Balkonen, Winterverkleidungen am Dach, aber auch Rollladenkästen und Nischen in Dachböden. Hier heftet sie zunächst einen kleinen Stiel aus selbstgefertigtem Baumaterial an die Decke der Nisthöhle und formt anschließend an dessen Ende die ersten sechseckigen Wabenzellen aus. An die ersten Zellen baut sie bis zu 40 oder 50 weitere an, bald werden alle mit einem Ei belegt sein. Nach fünf bis acht Tagen entsteht daraus jeweils eine kleine Larve. Diese entwickelt sich über ein Puppenstadium zu einer Hornisse.

es war ein ständiges Kommen und Gehen. Faszinierend!

Sobald die ersten fünf bis zehn Arbeiterinnen gegen Anfang Juli geschlüpft sind, fliegt die Königin immer seltener aus, denn alle anfallenden Aufgaben übernehmen jetzt nach und nach die Arbeiterinnen. Diese Tiere sind mit 18 bis 25 Millimetern deutlich kleiner als die 35 Millimeter lange Königin, ihre Lebenserwartung beträgt nur etwa drei bis vier Wochen. Die gefährlichste Zeit für das Hornissenvolk ist jetzt überstanden, denn der Königin kann im Nest nur noch wenig zustoßen.

Die einheimische Hornisse zählt wegen ihrer akuten Bestandsgefährdung zu den besonders geschützten Arten. Sie darf nicht getötet, und ihr Nest darf nicht zerstört werden.

In der Zeit zwischen Mitte August und Mitte September erreicht das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt. Es kann dann 400 bis 700 Tiere zählen; das Nest ist rund 60 Zentimeter hoch. Die Königin ist in der Lage, ganz gezielt Eier zu entwickeln, aus denen nur noch die Drohnen genannten Männchen und die Jungköniginnen schlüpfen. Das Erscheinen der ersten Geschlechtstiere kündet bereits den Untergang des Hornissenstaates an. Die Arbeiterinnen vernachlässigen allmählich die alte Königin, sie wird nicht mehr richtig versorgt. So verlässt sie schließlich das Nest und stirbt mit einem Lebensalter von etwa einem Jahr.

An schönen Herbsttagen schwärmen die Geschlechtstiere aus und sammeln sich oft an einzeln stehenden Bäumen oder in unmittelbarer Umgebung vom Nest zur Paarung. Die begatteten Jungköniginnen suchen sich nun für den Winter einen geschützten Unterschlupf mit geringen Mikroklimaschwankungen, wo sie bis zum nächsten Frühjahr ruhen. Die letzten Arbeiterinnen sterben Anfang November, womit das letzte Leben im Nest erlischt.

Text Quelle NABU

Und noch ein paar Bilder vom heutigen Spaziergang.

Gelb gegen Grün

Anders als bei dem irren Spiel heute BVB (gelb) gegen SVW (grün) 2 : 3

hat bei unserem Spaziergang heute gelb gesiegt. Es gab ja schon rote Motive und blaue und heute eben gelb.

Es fing an mit diesem Haus

es leuchtete so schön in der Sonne.
am Straßenrand blühte noch mächtig viel Rainfarn. Hab ich verwechselt mit der goldenen Schafgarbe, aber Mathilda hat es gewusst 👍Hier mit einer Fliege.
die Goldrute
ein Blatt von vielen, der Trockenheit geschuldet.
das „Schloss“ im Park.
und das Buddylein. Schwarz, aber mit gelben Blumen im Hintergrund 😉
und mittenmang und geblendet.
gelbe Rosen, noch geschlossen

und geöffnet.

ein Trauer Rosenkäfer
ein Blatt am Baum, ich widme es meinem Bruder Klaus-Peter († im August 1962)

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.

Doch dieses Blatt allein,
war Teil von unserem Leben,
drum wird dies Blatt allein,
uns immer wieder fehlen.

(Rainer Maria Rilke)

ein anderes Blatt, fast noch grün.
das hier fand ich total niedlich. Ein Apfel Smilie *lach*
nochmal Buddylein von gelben Lichtflecken begleitet.
am Wasser
ein Koi nehme ich an, so große Goldfische jibbet nicht, aber einfarbige Kois habe ich auch noch nicht gesehen.
und schwupps war auch Buddylein im Wasser.
strahlend wie die Sonne
mit Schwebfliege
und mit voll bepacktem Bienchen
Sonnenblumen dürfen nicht fehlen
und was überhaupt nicht fehlen darf

trara

die lagen da so rum. Hab aber geschummelt, sie waren pinkfarben. Sowas aber auch *lach*

Wo sind nur die Jahre hin?

Heute vor zehn Jahren kam Buddylein zu uns. Die Geschichte dahinter ist bekannt und wir sind dem Schicksal jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde dankbar, dass es uns Buddylein gebracht hat. Wir lieben ihn heiß und innig und er liebt uns. ♥

Seine Wurfgeschwister

Das erste Foto direkt nach seiner Ankunft am 18.05.2012

zum Verlieben süß ♥

Das erste Jahr

2012

2013

2014

2015

2016

2016 mit Lili ( die jetzt übrigens am Wochenende von Emmen in einen Zoo oder Tierpark nach Deutschland verlegt wird. Ich vermute München, aber ich weiß es nicht. Schade, es ist eine super Mädels WG in Emmen. Das EEP ( Europäisches ErhaltungszuchtProgramm) hat entschieden und was das EEP sagt wird gemacht.) Quelle Facebook Wildland Emmen

Edit: Inzwischen ist es wahrscheinlicher, dass Lili in den Zoo Rostock umzieht, aber immer noch nur eine Vermutung. Das würde mir persönlich dann aber gut gefallen, weil sie mit Noria eine liebe Spielgefährtin hätte.

Buddy und Lili 2016 im Zoo am Meer in Bremerhaven

2017

2018

2019

2020

Corona lässt grüßen 😦

2021

2022

To be continued !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!