Puh ♥

Wir sind schon ganz erschlagen von Weihnachten *lol*

Trotz Corona ist all überall Hektik.

Wir haben in einem kleinen Blumenladen angerufen, weil wir einer lieben Freundin einen Blumenstrauß schicken wollten. Ihre Pläne zu Weihnachten hat Corona komplett null und nichtig gemacht.

Die armen Leute in dem Blumenladen sind fix und fertig-obwohl ja geschlossen ist-und die Inhaberin sagte mir, dass sie sich sehr auf den letzten Auslieferungstermin freut.

Natürlich ist sie froh, dass sie durch das Abholen und Ausliefern Einkünfte hat, aber es scheint an die Grenzen zu gehen und so wird es wohl überall sein.

Letztlich hat sie meinen Auftrag dann doch noch angenommen, weil meine Freundin sozusagen um die Ecke wohnt.

So ihr Lieben, wir wollen uns kurz halten, damit ihr nicht auch noch von WP erschlagen werdet *lol*

Habt es so fein es eben geht!

Eure Bees ♥ ♥

Happy Birthday LALE

Polar Bear Lales first Birthday Party
An ihrem ersten Geburtstag im Zoo am Meer

Mein erstes Eisbären Baby in „meinem“ Zoo am Meer ist LALE. Sie kam am 16. Dezember 2013 zur Welt, wird also heute schon 7 Jahre alt. Kinder, wie die Zeit vergeht. Jetzt lebt Lale in Emmen, zusammen mit drei weiteren Mädchen, unter anderem auch ihrer Schwester Lili.

I follow you, Mom :-)
Unsere erste Begegnung im April 2014
Polarbear Valeska und Lale
Mama Valeska und ihr Zwerg.
Polarbear Valeska und Lale
Die Mama war die Beste!
Every bear, so fat and funny, loves his mother more than honey :)
Every Bear so fat and funny loves her Mother more than Honey ♥ ♥ ♥
Polarbear Lale
Ein glückliches Kind
Polar Bear Cub Lale
Mein witzigstes Foto
the CUB and the CUP :) POLAR BEAR CUB Lales FIFA WORLD CUP Training;) (explore 2014-06-12)
Auch schwimmen und tauchen konnte sie bald.
no words needed :)
No words needed.
Visited 'my Baby':)
Mein erster Besuch in Emmen, noch im alten Zoo.
Viele Tränen sind geflossen, Freudentränen, weil wir uns endlich wieder sahen.
eat properly
Und dann im neuen Zuhause in Emmen. Eine glückliche Lale.

Liebe Lale.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag in deinem tollen Wildlands Adventure Zoo in Emmen und ein glückliches Leben. Dafür drücke ich meine beiden Daumen und Buddylein seine vier Pfoten.

Bleib gesund, Süße!

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

2004-08-01 Spitzbergen Umrundung [Tag 5]

M/V Professor Multanovskiy ( Eisverstärktes ehemaliges Forschungsschiff/ max. 52 Passagiere)

Expeditionsleiter Peter Balwin

01. August 2004 Hinlopen Stredet / Isflakbukta / Phippsøya, Sjuøyane und 81° N

Position um 7.00: 80°21’N / 16°58’E, Lufttemperatur 7°C, sonnig

Um 3.45Uhr hat Peter Funkkontakt mit dem Schwesterschiff, der „Polar Pioneer“, das 8 Seemeilen südlich von uns im Packeis der Hinlopenstraße steckt. Der Kapitän meldete, dass ein Durchkommen ausgeschlossen sei. Deshalb drehten wir um 4 Uhr um und nahmen Kurs auf Sjuøyane, die Siebeninseln.

Dies ist die nördlichste Inselgruppe Svalbards und damit Westeuropas. Unsere geplante Anlandung in der Isflakbukta auf der Phipps-Insel liegt auf 80°42’N und wird somit die nördlichste Landung auf dieser Reise sein. Sie wurde nach dem britischen Marine-Offizier Phipps benannt, der 1773 eine Spitzbergen-Expedition leitete.

Bevor es dann am Nachmittag überhaupt in die Zodiacs geht, entdeckt Peter einen „gelben“ Fleck weit in der Ferne an Strand, der sehr nach einem schlafenden Bären aussehen könnte. Als wir uns mit den Booten dahin aufmachen, zeigt es sich recht schnell, dass es sich wirklich um einen Eisbären handelt, der nun schnell aufsteht und den Strandhang hinuntereilt. Es ist ein herrliches Tier mit glänzendem dichten Fell. Neugierig beäugt der Bär uns eine Weile, entschließt sich dann aber doch zu gehen.

Der Bär ist weg und wir können mit unseren fünf Schlauchbooten am Strand der Isflaktbukta sicher landen.

Jetzt können wir uns einer Gruppe Walrosse widmen: Etwa 35 Tiere ruhen auf einem Haufen nahe des Wassers. Zusätzlich sind weitere männliche Walrosse im Wasser, die ihre schweren Körper mühevoll ans Wasser robben. Einige dieser schwimmenden Kolosse nähern sich uns, und wir haben so die einmalige Chance, diese Charaktertiere der Hocharktis aus wenigen Metern Entfernung beobachten zu können.

Während eine Gruppe von uns bergauf wandert, genießt die andere Gruppe weiter die Meeresküste und einen kleinen Binnensee.

Nach der Rückkehr der zweiten Gruppe geht es zurück an Bord und wir machen uns auf in Richtung Norden mit dem Ziel „81.Breitengrad Nord“ Gegen 18.30 Uhr passieren wir die nördlichsten Inseln Westeuropas, die Vesle Taveleøya und die Rossøya.

Nach einem leckeren Abendessen

ist es gegen 21.30 Uhr schließlich soweit, und wir erreichen den 81. Breitengrad. Hier misst der Erdumfang nur noch 6.290 Kilometer , und die Distanz zum Nordpol beträgt nurmehr 1.000 Kilometer!!!

Das sind eigentlich genug Gründe zum Feiern. Aber als wir von Peter und Juliette zu einem Toast auf die Brücke gebeten werden, stellt sich heraus , dass zudem heute der schweizerische Nationalfeiertag ist, und Peter, unser Expeditionsleiter, ist Schweizer !

Die Stimmung an Bord ist großartig als wir mit einem holländischen Kräuterschnaps auf Kapitän

und Crew und ein gutes Gelingen für den Rest der Reise anstoßen.

Bevor wir schlafen gehen, verspricht uns Peter noch, dass wir aufgeweckt werden, sobald wir die Packeisgrenze erreichen und zwar ganz egal, wie spät es ist! So können wir also beruhigt der Dinge harren, die da hundertprozentig kommen …

Zwei Eisbären Geburtstage

gibt es heute.

Da haben wir meinen Liebling FIETE ♫ und seine Mama VILMA ┼

bye bye Fiete
29.08.2016 Zoo Rostock
VILMA 2002-2016 RIP (explored)
29.08.2016 Zoo Rostock

Beide sind am 3. Dezember geboren.´Vilma 2002 und Fiete 2014. Vilma gratuliere ich ‚in heaven‘ und Fiete im Sòstò Zoo in Ungarn.

Zoo Rostock 2015

Das war eine glückliche Zeit und ich wünsche Fiete ein langes, glückliches Leben!

Happy Birthday

Fiete

♥ ♥ ♥

2004-08-03 Spitzbergen Umrundung [Tag 7]

M/V Professor Multanovskiy ( Eisverstärktes ehemaliges Forschungsschiff/ max. 52 Passagiere)

Isispynten/Nordaustlandet, danach Fahrt durchs Treibeis Richtung Südost

Position um 7.00: 79°44’N / 27°09’E, Lufttemperatur 2°C, anfangs nebelig

Frühmorgens plagt uns zunächst noch dichter Nebel, aber der lichtet sich bald nach dem Frühstück und es geht los nach Isispynten, an der Ostseite von Nordaustlandet. Die ehemalige Landzunge hat sich längst als Insel entpuppt, seit sich ein letzter Arm des Gletschers zurückgezogen hat, und nun einen „Wassergraben“ von etwa 500 m Breite frei gibt. Auf der Insel hat sich noch ein Restgletscher gehalten. Dieses Eis ist stark mit Sedimenten zersetzt und richtig schmutzig. Die junge Moränenlandschaft selbst ist auch äußerst interessant. Kegelförmige Hügel bestimmen das Bild. Im lehmigen Boden sind zahlreiche Fußspuren von Bären zu sehen, und an dem kleinen Teich in Strandnähe brütet ein Sterntaucherpärchen. Auch Küstenseeschwalben und Schmarotzerraubmöwen gehen hier lärmend ihren Brutgeschäften nach und immer wieder treffen wir auf weiche, wärmende Eiderdaunen, die der Wind zwischen die Steine getrieben hat. Schließlich gibt der Strnad einen atemberaubenden Blick auf die gegenüberliegende Gletscherfront frei und wir können es kaum erwarten in die Zodiacs zu steigen und dicht an der Eiskante entlangzufahren.

Auf unserem Weg zur Gletscherabbruchkante umrunden wir die kleine „junge“ Insel. Vor uns auf einem kleinen Eisberg hocken Möwen. Inmitten der Dreizehenmöwen-Gruppe auf dem Eis beobachten wir dann auch noch eine Schwalbenmöwe. Das ist wahrhaftig ein rarer Anblick: Schwalbenmöwen sind selten auf Spitzbergen; man schätzt deren Zahl auf sieben Brutpaare! Die ornithologisch Interessierten unter uns schätzten sich glücklich. (Anmerkung von mir : leider, leider gehörte ich damals noch nicht dazu und allein deswegen, möchte ich noch mal dorthin reisen)

Auch der Gletscher selbst ist ein Erlebnis. Obwohl wir nur ein kleines Stück entlangfahren an dieser mit 200 km längsten Gletscherkante der Nordhalbkugel, bekommen wir doch einen Eindruck von dessen Gewaltigkeit. Der Gletscher lässt sich nicht lange bitten und kalbt ins Meer. Ein großes Stück dunkelbleuen Eises bricht ab und fällt mit großem Krachen ins Wasser. Wir lassen es uns nicht nehmen und sammeln gleich zwei dieser frisch abgebrochenen Stücke für den abendlichen Whisky in der Bar ein…

Ab 15.30 sind wir dann wieder im Packeis. Welch ein Erlebnis nochmals durchs Eis zu fahren. Die Sonne blendet, nur ein paar kleine Wolken stören das Himmelsblau. Unsere Brücken Mannschaft navigiert die Professor Multanovskiy geschickt zwischen die Schollen und zeigt uns auch schon mal, dass unser Schiff dünnere Eisschollen zerbrechen und dickere verschieben kann. Der Bug unseres Schiffes zerteilt dabei Treibeisflächen so groß wie Fußballfelder, schiebt schwere, aus mehrjährigem Eis bestehende Schollen kurzerhand zur Seite, lässt zarte Eisgebilde bersten. Doch vorwärts kommen wir kaum; bei einer solchen Eisbedeckung fahren wir nicht schneller als ein Wanderer ginge. Einige Krabbentaucher, Dreizehenmöwen, aber auch Eissturmvögel tauchen enthusiastisch nach kleinen Krebsen und Fischen, die durch das Aufbrechen der Schollen an die Oberfläche gelangen. Wenn Meerwasser gefriert, bildet es Kristalle. Salze und Mineralien fallen gleichzeitig aus und lagern sich oft unterhalb der Eisschollen an. Aber auch im Eis selbst können sich feine Kanäle bilden, in denen sich saline Flüssigkeiten halten, die dann wiederum Kleinsttieren Lebensraum bieten. Und auf diese haben es die wenigen Vögel wohl abgesehen. Einige Ringelrobben und sogar Sattelrobben zeigen sich kurz an der Oberfläche, verstecken sich dann aber schnell wieder. Spatelraubmöwen begleiten uns heute auf dem Weg durchs Eis. Und dann, kurz vor dem Abendessen, zeigt sich ein schwimmender Bär vor dem Bug. Es dauert ein Weilchen, bis wir erkennen, dass er ein Stück erbeutete Robbe im Maul trägt. Damit ist er unterwegs zu einer Eisscholle, um es in Ruhe zu verzehren. Als er schließlich eine eine passende Scholle findet, hat auch unser Kapitän das Schiff so gedreht, dass wir diesen jugendlichen König der Arktis bequem beim Fressen beobachten können. Ungestört reißt er an dem Fleisch, schaut nur hin und wieder auf, will unser Schiff wohl nicht aus den Augen lassen und widmet sich ansonsten ganz seiner Aufgabe. Fasst alle stehen wir nun an Deck und können unser Glück kaum fassen. Es ist still an Deck, man hört nur das Klicken der Kameras und hier und da ein „Ah“ und ein „Oh, ist das großartig“ Wir können uns erst losreißen, als auch der Bär sich entschließt weiter zu schwimmen.

Und weiter geht es durch das Treibeis, das zunehmend dichter zusammenrückt. Mehrmals scheint es, als kämen wir nicht weiter. Das Schiff rumpelt durch immer dicker werdende Eisschollen und verschiebt große Brocken alten Meereises. Später am Abend sehen wir dann sogar noch zwei weitere Male unsere haarigen Freunde, die Bären. Einmal ist es eine Bärenmutter mit Kind, ein andermal ein einsamer Jäger, der auf dem Packeis dahinzieht .

Und unsere Fahrt durch das Eis wird immer spannender. Um 24 Uhr haben wir noch immer keine große Distanz zurückgelegt und können auch nicht erkennen, wo das Packeis vor uns endet.

Nun hat unsere Mannschaft schon seit 15.30 Uhr mit dem Packeis kämpfen müssen und traf ganz andere Verhältnisse an, als uns nach neuster Vorhersage von den norwegischen Behörden mitgeteilt worden waren. Eigentlich sollten wir eine Eisbedeckung von nur 10 bis 40 % vorfinden, aber in Wirklichkeit trafen wir nun schon den ganzen Nachmittag auf über 70 %, teilweise sogar auf 90 % Eisbedeckung. Rund um uns erstreckte sich eine unendlich erscheinende weiße Eislandschaft bis zum Horizont!

Da aber unser Expeditionsgeist ungebrochen bleibt, versuchen wir dennoch weiter vorzustoßen, immer in der Hoffnung, die Spitzbergen-Umrundung doch noch zu schaffen. Um 5 Uhr haben wir dann die Packeisgrenze erreicht.

Bis genau 3.11 Uhr bin ich an Deck geblieben, wie meine Aufzeichnungen zeigen. Es ist ja immerwährender Tag zu der Zeit. Es war ein unglaublich schöner Tag.

Die vielen Bilder