Zweiter Versuch…

…einen Beitrag zu veröffentlichen. Ich bin gespannt.

Vor zwei Tagen hatte ich diesen Beitrag fertig, aber er ließ sich weder veröffentlichen noch als Entwurf speichern. Komplett genervt hab ich es dann aufgegeben und die ganze Mühe war umsonst.

Vater Buntspecht

Also, wir haben die Vogelfütter Saison 2022 eröffnet. Die Vogelkinder sind jetzt selbstständig und müssen sich allein um ihr Futter kümmern. Sie kommen auch schon alle und futtern am liebsten die Knödel mit Insekten und Beeren. Manche, wie die Meisen, nehmen auch die geschälten Sonnenblumenkerne mit Früchten und einigen Erdnüssen.

Rotkehlchen und Kohlmeise

Den Vogelfütterer habe ich nach einigem Nachfragen beim NABU und Nachdenken so aufgestellt, dass keine unerwünschten Mäuse ans Futter kommen können. Der Stab steht in einem Edelstahlrohr, keine Maus kann hochklettern und dann ist da noch ein unüberwindbarer Auffangbehälter. So kann auch nichts für sie auf den Erdboden fallen.

Der Fütterer, den ich vor langer, langer Zeit mal selbst gemacht habe, uffjebrezelt wie der Berliner sagt *lach*

Noch ein paar hungrige Mäuler Schnäbelchen :

Blaumeise
Kohlmeise
ein junger Buntspecht
der nicht wusste, wie er am besten ans Futter kommt.
und ein ganz junges Rotkehlchen, das ein paar Krümel probierte.

Übrigens saß gestern ein Eichhörnchen im Fütterer. Es ist uns ein Rätsel, wie es da rein gekommen ist.

Eichhörnchen hoch gehüppt???

Der Mann hat mit dem Smartphone fotografiert, während ich im schönen Norddeich-Mole weilte.

Norddeich Mole

Aber davon ein ander mal.

Habt es fein, wünsche eure Bees

Bild zum Sonntag

und bitte NICHT verwechseln mit einem Blatt fast gleichen Namens *lach*

Singdrossel (Jungvogel)

Nestlingsdauer: 13 bis 14 Tage
Ästlingsdauer: einige Tage
Rachenfärbung: Der Rachen junger Singdrosseln ist gelblich-orange gefärbt, der Schnabel ist an den Seiten gelb gefärbt.

Und was es noch an Wildvögeln im Jaderpark zu sehen gab.

Im Laufe meiner Zeit als HobbyOrni habe ich viel gelernt. Zum Beispiel die vielen Bezeichnungen der Vögel in den verschiedenen Lebensphasen. Es ist eine Wissenschaft für sich und ich bin noch lange nicht fertig mit meiner Lehrzeit.

Als Beispiel der ÄSTLING.

Nach dem Verlassen des Nestes erkundet ein Jungvogel in der Natur unter Aufsicht der Alttiere seine Umgebung. Das Gebiet, das er durchstreift, wird hierbei zusehends größer. Er entwickelt und trainiert verschiedene Verhaltensweisen wie beispielsweise den Beutefang, Feinderkennung und Fluchtverhalten. Hierbei steht der Jungvogel normalerweise weiterhin mit seinen Eltern und Geschwistern in Kontakt und wird von diesen mit Nahrung versorgt. Man nennt diese Zeit im Leben des jungen Tieres die Bettelflugperiode oder auch Ästlingsphase.

Die gerade ausgeflogene junge Singdrossel auf der Abbildung oben hat ihr Ziel erreicht: sie hat selbstständig eine Schnecke erbeutet und hat nun die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben in Freiheit.

Schönen Abend gewunschen ihr Lieben. Eure Bees

Traveling with Deutsche Bahn…

Verabredet waren wir gestern am Bremer HBF um 9.15 Uhr. Unser Zug sollte sich um 9.33 Uhr Richtung Hamburg in Bewegung setzen, damit wir in Buchholz in der Nordheide einen der wenigen Anschluss Busse zum Wildpark Lüneburger Heide erreichen.

...the world is still in order
Warten auf Godot den Zug.

Aber nix da, Zug fällt aus. Nächste Möglichkeit zwei Stunden später, trara.

Kurzerhand nahmen wir den nächsten Zug der fuhr, und das war einer nach Oldenburg. Im Zug dann entschieden wir uns für den Jaderpark in Jaderberg. Es hätte auch die Nordseeküste oder Bad Zwischenahn werden könne *lach*

Aber wir wollten ja mal wieder in einen Zoo bzw. Tierpark und die Verbindung zum Jaderpark war hervorragend.

Das Lindencafe im Park unter einer gewaltigen Schirmlinde gleich im Eingangsbereich.

Ich hatte mich auf Matadi, den Löwen aus Leipzig, gefreut. Meine „alten“ Leser kennen ihn noch gut.

Matadi
Matadi 2017 im Jaderpark

Aber Elke appte auf meine Nachfrage, dass Matadi im letzten Jahr verstorben ist. Schade, aber er hat das stolze Alter von 20 Jahren erreicht. RIP Matadi !

Es sind jetzt seine Partnerin

und eine neue Löwin auf der Anlage.

Außerdem schrieb mir Elke, dass es Nachwuchs bei den Capybaras gibt

Knuddelsüß ♥♥

und Nachwuchs bei den Zebras

Hier habe ich mich zum ersten Mal mit dem Entfernen des Hintergrunds versucht. Für Fotografen bzw, Fotogräfinnen ist es sehr schwierig im Jaderpark. Alle Tiere habe großzügige Anlagen, aber die Anlagen sind so gut wie alle mächtig gesichert durch unterschiedliche Zäune. Natürlich kann es sich ein kleiner Wildpark nicht leisten die Anlagen zu verglasen, wie im Zoo Berlin zum Beispiel oder breite Wassergräben zu ziehen. Das ist mir natürlich klar, aber die Absperrungen zu überwinden per Kamera war eine echte Herausforderung. Siehe nächstes Foto

Wer genau hinschaut sieht das auch auf den Bildern 😉

Auch gab es Nachwuchs bei den Siamangs und da kriegte ich wirklich Herzchenaugen.

Diese Augen !
♥♥♥
Eingekuschelt, denn es gab immer mal wieder kleinere oder größere Schauer.
Ohne Regen nascht man frau auch gerne mal ein schmackhaftes Wildkraut auf der hübschen Wiese
und das Baby ist natürlich immer dabei und wird nie aus den Augen gelassen.
Ein junger Tapir.
Eine Manguste unter Rotlicht. Sie lächelt :))
Erdmännchen und -frauchen dürfen natürlich nie fehlen.

Immer wachsam!

Es gibt eine riesige Freifläche für die Giraffen…
…aber hinterm Zaun schmeckt es einfach noch mal so gut *lach*

Was es sonst noch gab, eine kleine Auswahl.

Rothund

Ein paar Blümchen zum Abschluss der Rubrik „Tiere im Jaderpark“

Demnächst kommt dann noch ein Schock Vögel im Jaderpark.

Und last, not least, die Schuhe oops sind bloß Socken, oder?

Schönen Abend gewunschen, eure Bees

…aber davon ein andermal

schrub ich am Ende des letzten Beitrages.

Alsdann, nur ganz kurz ein paar Bilder

Was gibt´s da zu sehen???

Einen Haubentaucher mit Dunenküken gibt es zu sehen.

Halloho I bims! Küken Nummer eins!
Was guckst du? Ich gehe wieder unter Mamas Flügel, ist aber echt nicht so einfach.
Wir sind zwei, aber wenn du genau guckst, siehst du Nummer drei noch im Ei. Reimt sich *lach*

Und dann der Hammer!

Eine Nutria!
Und nicht nur eine, gleich zwei saßen auf der kleinen Insel ; Mama und Nachwuchs. Wir staunten uns gegenseitig an ♥

Der nächste Tag war wieder gefüllt mit Niedlichkeiten, aber davon ein andermal 😉

Bis denne, eure Bees.

So viele süße Vögel

Außer der Wiesenschafstelze zwischen den Teichrosen gab es noch so allerlei süße Vögel in meiner Lieblingsmarsch. Es ist übrigens nicht nur eine Augenweide, es ist auch ein Genuss dem vielfältigen Gezwitscher zu lauschen.

https://www.deutsche-vogelstimmen.de/schafstelze/

Nebenan saßen ein weibliches und ein männliches Schwarzkehlchen

Weibchen
Männchen

Das Habitat

Hermann Löns Wolken 🙂

Am Himmel, ganz hoch oben, kreiste ein Mäusebussard

Er und seine Frau haben dort einen Horst mit Nestlingen und versorgen sie fleißig mit Mäusen.

Auf einem blattlosen Baum oder Strauch saßen die ersten Schwalbenküken aus einem der Beiträge vor ein paar Tagen. Sie sind jetzt flügge, werden weiter gefüttert, und füttern dann später zusammen mit den Eltern die zweite Brut.

jung und alt
süße Schwälbchen ♥

Dann ging es weiter zu einem renaturierten Flussbett, das sich auch in meiner Lieblingsmarsch befindet, und da sah ich meine 161ste Vogelart in diesem Jahr. Ich war überrascht und begeistert, denn oft gibt es ihn nicht zu bestaunen hier bei uns, den Waldwasserläufer.

Zwischen den Äckern liegt ein kleines Naturschutzgebiet.
ein Kiebitz
und die Waldwasserläufer. Es waren sogar zwei dort. Lange habe ich den linken schlafend beobachtet und dann kam plötzlich ein zweiter. Ach war das schön !

Dann ging es langsam zurück, vorbei an Pferden auf einer Koppel

und bereits aufgerollten Heuballen

auf denen ich dann noch einen Turmfalken entdeckte.

Ganz zum Schluss brachte mich ein Hausrotschwanz zum Lachen, denn ich schnappte ihn, als er gerade dabei war weiter zu hüpfen,
hihi :))

Ja und zuhause dann beglückte mich noch ein Zaunkönig Baby.

♥♥♥

Gestern war ich dann wieder unterwegs weil es nicht ganz so heiß war und hab wieder so süße Erlebnisse gehabt, aber davon ein andermal.

Habt ein schönes Wochenende, das euch auch zum Lächeln bringt…

…wünschen die Bees

Wenn frau sich nicht entscheiden kann…

postet sie eben alle Fotos *lach*

Wiesenschafstelze

Ich war gestern in meiner Lieblings Marsch spazieren. Es war GsD nicht so heiß wie heute und es gab so viele wunderschöne Eindrücke, dass ich sehr glücklich mit einem Haufen Bilder zu Hause ankam und einen Teil davon euch jetzt präsentiere. Die Wiesenschafstelze sammelte Futter für ihren Nachwuchs auf den Teichrosenblättern. Diese Farbharmonie ist echt eine Augenweide.

So niedlich, wie die kleine Schafstelze energisch die Teichrosenblätter abschritt und ihre Insekten sammelte.

Und das hier ist der See. Ganz verwunschen und versteckt liegt er. Wenn man nicht weiß, dass es ihn gibt findet man ihn nicht. Ein Paradies für viele Lebenwesen.

Einen wunderschönen Sommerabend wünschen euch die Bees.

♥ ♥ ♥

Immer wieder aufs Neue entzückend.

Höckerschwan Mutter mit ihrem vor kurzen geschlüpften Nachwuchs
Mit dem Papa und der Mama schon etwas größer.
Nun ist er bald erwachsen.
Graugänse mit einer Menge Nachwuchs
und zwei kleine Gössel
Nilgänse mit Nachwuchs
und noch etwasnäher dran.
Eine Leinegans mit einem einzigen Gössel.
Und ein Zwergtaucher mit Küken.
Ein Haubentaucher Taxi.
Und die putzigen Blässhuhn Küken.
Kann nur eine Mama lieben, gell 😉
Ich finde sie sehr süß!
Eiderenten auf Helgoland.
Die Mütter tun sich zusammen und bilden Kindergärten. So sind die Küken besser geschützt.
Zwei Mütter, zwei Küken. Arg gefährdet wegen der vielen Möwen.
Und last not least einen Basstölpel mit Jungvogel.

Wir wünschen einen schönen Abend.

Die Nemitzer Heide

Im Südosten der Gemeinde Trebel ist auf sandigen, schwachwelligen Dünen eine abwechslungsreiche Heidelandschaft entstanden, die Nemitzer Heide.

Hier in der Nemitzer Heide haben sich auf dem hellen Pudersand entlang der leichten Dünenlandschaft einzelne ausladende Kiefern, Wacholder und Birken angesiedelt. Eine abwechslungsreiche Heidelandschaft hat sich über die Jahre entwickelt. Auf vielen befestigten Wanderwegen kann die Heide durchwandert werden.

Birken, Kiefern, Wacholder

Leider ist noch keine Heideblüten Zeit

Wir haben uns den heißesten Tag ausgesucht um hier zu wandern und um Vögel zu beobachten.

Die heiße Luft flirrte und gute Vogel Aufnahmen waren unmöglich.

Trotzdem habe ich natürlich fotografiert *lach*

Einen Baumpieper

Auch Pieper singen in der Luft ähnlich wie Lerchen

Er singt, der kleine Baumpieper

und eine Heidelerche, die ich zuvor noch nie gesehen habe. Sie wurde meine 259ste Vogelart in der Gesamtarten Liste.

sogar mit Futter im Schnabel.

Dann gibt es noch eine „unmögliche“ Serie *lach* aber weil sie so schön und auch selten ist, zeige ich sie euch. Mein Vogelfreund hatte mit seinem Spektiv einen Schwarzspecht gesehen und mich drauf aufmerksam gemacht. Sehr weit weg und tief im Gras hüpfte er hin und her. Lustig war ein junger Buntspecht am selben Ort, der den „Riesen“ erstaunt beobachtete.

Die Fotos sind total verschwommen, trotzdem kann man die Vögel sehen und ich mag die Bilder.

Der junge Buntspecht, erkennbar an seinem roten Schopf und rechts neben ihm der Kopf des Schwarzspechts.
Hier guckt der Kleine ganz erstaunt, der Schwarzspecht ist jetzt weiter rechts zu erkennen. Man sieht quasi eine rote Kappe.
Hier sieht man den Schwarzspecht, wenngleich auch nur verschwommen.
Immer noch versteckt, aber zu erkennen
Und last not least zeigte er mir dann doch wenigstens mal seinen Kopf, der schwarze Specht.

Auf den Bildern könnt ihr sehr gut das Hitzeflimmern sehen. Myohmy war das heiß.

Die Nemitzer Heide ist ein Lebensraum und Rückzugsort für viele Tiere. Die Heidelerche, der Ziegenmelker, das Schwarzkehlchen und der Brachpieper haben hier ihren Lebensraum gefunden. Auch Insekten, die auf der roten Liste bereits als gefährdet geführt werden, sind hier anzutreffen. 

Ich hab nur wenige Insekten gesehen, wahrscheinlich waren alle irgendwo unter einem Blätterschutz oder so ähnlich.

eine Raupe
einen Hautflügler

und zwei Falter.

Grünspanner ?

Den unteren Falter sah ich etwas häufiger.

Kleiner Heidefalter

Es wäre wunderbar, wenn wir es noch mal zur Heideblüte schaffen würden, aber der Weg war weit. Gute fünf Stunden haben wir hin und zurück gebraucht.

Schafwolle
Kiefernzapfen.

Es duftete unbeschreiblich gut in der Heide an diesem heißen Tag. Erinnerte mich an Pinienduft im Mittelmeerraum.

Habt einen schönen Sommer Abend und genießt ihn wo immer ihr auch gerade seid.

Himmelsflicken

Himmelsflicken * Sky patches
Ein Märchen aus Estland

Als Sonne und Mond noch jung waren, lebten sie jahrelang zu zweien. Dann aber wuchs die Familie, denn kleine Sternenjungen und -mädchen wurden geboren. Am Firmament war es nun viel lustiger. Fröhlich glitzerten und schillerten die Sterne. Es wurden ihrer immer mehr, bald war der Himmel zu eng für eine so große Familie.

spectacular

Da besorgte sich die Sonne blauen Stoff, und weil sie gut schneidern konnte, machte sie das Himmelszelt weiter, auf dass alle Platz hätten. Stoff war schon damals lang und schmal, das Firmament aber war rund und gewölbt. Die Sonne zerschnitt den Stoff darum in lange dreieckige Stücke. So blieben viele blaue Flicken übrig. Die Sonne mochte sie nicht wegwerfen, denn sie war eine sparsame Hausfrau. Sie zeigte die Flicken dem Meer und sprach: „Kannst du sie brauchen? Es ist guter Stoff, und er hat eine sehr schöne Farbe.“

shimmering

Das Meer schaute sich die Flicken an, überlegte und schüttelte sein weißes Haupt.

„Die Farbe steht mir, aber die Flicken sind gar zu klein. Ich weiß nichts damit anzufangen. Meine Grenzen sind zu weit. Hab Dank für das Angebot.“

Im Sommer, als der Weg der Sonne dicht über die nördlichen Eisflächen führte, nahm sie die blauen Stoffreste mit und zeigte sie den Schneefeldern.

„Könnt ihr die Flicken irgendwie verwenden? Schaut, was für guter Stoff, und wie rein die Farbe ist!“

Ostgrönland im September 2002

Die weißen Flächen berieten sich miteinander und antworteten: „Der Stoff ist wirklich gut, und die Farbe würde zu uns passen. Aber hier ist immerzu Schneegestöber und Sturm. Nach ein paar Stunden wäre von den Flicken keiner mehr aufzufinden. So können wir dein Geschenk leider nicht annehmen.“

Da zeigte die Sonne die blauen Himmelsflicken dem üppigen Tropenwald. Anmaßend antwortete dieser: „Was soll ich mit der Handvoll jämmerlicher Fetzen? Bei meiner üppigen Farbenpracht könnte ich jeden Tag zehnmal mehr weggeben, und man würde es nicht einmal bemerken.“

Dierenpark Emmen

Nun wusste die Sonne nicht, wem sie die Stoffreste noch anbieten sollte. Sie trug sie eine Zeit lang in der Tasche und vergaß sie dann.

An einem Sommerabend, als sie über ein Kornfeld wanderte, bemerkte sie einen Bauern, der leichten Schrittes und fröhlich nach Hause ging und dabei eine Melodie vor sich hin summte.

Die Sonne blieb einen Augenblick stehen und fragte den Mann: „Bist du denn nach des Tages Mühe nicht müde, daß du so heiter heimwärts strebst?“

„O nein“, entgegnete der Mann. „Seit mehreren Tagen bin ich nach der Arbeit nicht mehr so erschöpft. Mein Acker ernährt nicht nur meinen Körper, er erfreut mir auch mein Geist und Herz. Jeden Abend pflücke ich im Kornfeld einen Strauß der schönsten Blumen.“

Die Blüten, die er der Sonne vorwies, strahlten in reinem Blau.

„Meine Frau freut sich über die Blumen, und mir schmeckt das Essen besser, wenn sie in der Vase neben dem duftenden Brotlaib stehen.“

22 Stunden Brot***22 hours bread

Die Sonne steckte verstohlen die Hand in die Tasche, und da hatte die Tasche ein Loch…

Am nächsten Tag waren in der Tasche der Sonne keine Flicken mehr, dafür blühten auf allen Roggenfeldern zwischen goldgelben Halmen himmelblaue Kornblumen.

Ich habe noch nie zuvor ein so riesiges Feld Kornblumen gesehen. Jetzt weiß ich, dass die Sonnen die Himmelsflicken genau hier verloren hat.

Die Quelle der Sage ist hier:

https://www.sagen.at/texte/maerchen/maerchen_estland/himmelsflicken.html

Die Aufnahmen sind ausnahmslos von mir.

Habt einen schönen Abend

blue hour