…wir sind dann mal weg 🐦

Und plötzlich sind sie wieder weg, die Stare.

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Ein Baum voll mit Staren.

Ein langes Video, aber es lohnt sich 😊

Ab Mitte Juni bis Anfang August machen vor allem die Jungvögel der nordöstlichen Populationen einen sogenannten Zwischenzug; die Zugrichtung liegt meist schon in Richtung des Winterquartiers. Der Zug wird durch die Vollmauser unterbrochen. Anfang September beginnt der eigentliche Wegzug, er erreicht seinen Höhepunkt Mitte Oktober und ist Ende November weitgehend abgeschlossen. Der Heimzug beginnt im Februar und ist in Mitteleuropa meist Ende März, im Norden Europas erst Anfang Mai beendet.

Abendstimmung am Werdersee

my city tonight

und ein paar Fotos von gestern. Wir haben einige Vögel gesehen, unter anderem einen Zwergtaucher Papa mit Nachwuchs. Weit entfernt, aber nur selten zu sehen und einfach entzückend.

Auch Haubentaucher Nachwuchs, schon etwas größer,  gab es

und Zilpzalps

Häschen nah und fern.

Lachmöwen gab es zu Hunderten

auch auf dem Weg.

Grasmücken sehe ich gerade viele. Sie sind aber sehr scheu und schwer zu schnappen.

Blumen überall in den Gärten

und die unvermeidlichen Windkrafträder.

Ich hoffe, dass man irgendwann etwas findet, damit die Rotorblätter keine Tiere zerschreddern. In einem Leserbrief in meiner Tageszeitung las ich heute, dass zum Beispiel Ultraschall Fledermäuse retten könnte. Wie auch immer, es wäre schön…

Habt einen guten neuen Tag!

Ach so, das ganze Album gibt es hier

https://photos.app.goo.gl/MPWjRXAsuGTTBGde9

Kann man das eigentlich sehen, auch wenn man nicht bei Google angemeldet ist? Würde mich mal interessieren.

Heute nochmal Mehlschwalben gesehen

Die flinke Mehlschwalbe hat einen kurzen, kaum gegabelten Schwanz und einen weißen Bauch. Sie baut ihre halbkugeligen Lehmnester außen unter dem Dachvorsprung. Die Nester sind bis auf eine kleine Einflugöffnung geschlossen, so dass nur ein bis zwei Köpfchen der Jungen herausschauen können.

Weserwehr 071 (800x592)

Über die Mehlschwalbe wird berichtet, dass die Altvögel während der Aufzuchtzeit
von etwa 30 Tagen z. T. mehr als 8.000 Fütterungen der Jungen vornehmen. Die
Futterballen haben dabei ein Gewicht zwischen 0,01 und 0,5 g. Nimmt man ein
durchschnittliches Gewicht der Futterballen von 0,16 g und eine durchschnittliche
Anzahl von 6.000 Fütterungen an, so werden je Brut zur Aufzucht etwa 1 Kilogramm
Insekten verfüttert, das sind ca. 250.000 Insekten! Dabei ist die Nahrung der Altvögel
selbst noch nicht mit einbezogen

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Schwalben verbringen nur die Hälfte des Jahres bei uns – von Oktober bis März halten Sie sich in ihren Überwinterungsgebieten in Afrika auf. Wie vielen Insektenfressern bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als im Winter fortzuziehen, denn bei uns
gibt es in der kalten Jahreszeit einfach nicht genug Nahrung.
Schwalben sind Langstreckenzieher, ihre Flugroute beträgt bis zu 10 000 km, das
Zielgebiet liegt südlich der Sahara. Durch moderne Methoden wie Beringung, Ausstattung mit Mini-Sendern und Beobachtung über Radarstationen, konnten viele Rätsel
aufgeklärt werden. So weiß man inzwischen, dass Singvögel die Wüste nicht im NonStop-Flug überqueren, sondern nachts fliegen, während sie tagsüber möglichst im
Schatten rasten. Auf Nahrung und Wasser müssen sie dabei allerdings verzichten.
Die kleinen Vögel überqueren Ozeane, Wüsten und Gebirge und müssen auf ihrem
Zug vielen natürlichen und vom Menschen verursachten Gefahren trotzen:
• Fressfeinde: Baumfalken ernähren sich während des Vogelzugs überwiegend von
Schwalben
• Gewitter, Stürme, Trockenheit, Hitze – Wetterextreme, die durch den Klimawandel
zunehmen
• Hindernisse wie Freileitungen, Windkraftanlagen oder Funktürme
• Vogeljagd und Vogelfang
• Entwaldung, Überweidung oder sonstige Übernutzung der Rastgebiete

NABU Insektenzählung u.a.

Erforschen Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie so Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten. In diesem Jahr findet der Insektensommer vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August statt.

Da hab ich doch heute was ganz Besonderes gesehen. Besonders jedenfalls für mich. Noch nie zuvor gesehen und dabei doch so hübsch 

NSG W.B 021

Das ist eine Skorpionsfliege, Insekt des Jahres 2018.

Besonders zahlreich findet man Skorpionsfliegen in Gebüschen, an Wald- und Wegrändern, aber auch auf Wiesen und in Brennnesselbeständen. „Dennoch ist dieses kleine, vierflügelige Insekt den meisten Menschen nicht bekannt.

Gefährlich ist die kleine Schnabelfliegenart mit den dunklen Flügelzeichnungen trotz ihres Namens nicht. Auch einen Stachel sucht man bei der Skorpionsfliege vergebens. Ihr Name leitet sich vielmehr von dem großen, auffällig über dem Hinterleib getragenen Kopulationsorgan der männlichen Tiere ab, das einem Skorpionsstachel ähnelt.

Wir haben einen Fischadler gesehen, Nilgans Gössel, Heringsmöwe, Flussseeschwalben und noch viel mehr.

NSG W.B 069

Niedliche hungrige junge Rauchschwalben sperrten die Schnäbel auf

NSG W.B 122

Auch ein Schuh war wie immer dabei. Diesmal an einer sehr exponierten Stelle, nämlich unterhalb der Brücke des Weserwehr. 

NSG W.B 180 - Kopie

Die Lachmöwe fand das auch sehr merkwürdig *tztz*

NSG W.B 188