Machen wir´s den Schwalben nach… ♫♫♫

Endlich sind sie da, die Mehlschwalben, juchu ! Es hat lange gedauert und ich bin immer wieder nachgucken gegangen. Jetzt fehlt noch Regen, damit sie ihre Nester reparieren oder neu bauen können.

Ein Lehmnest besteht aus bis zu 1500 gesammelten Lehmkügelchen.

„Guten Morgen meine Liebe.
Hast du dir die schönste Wohnung ausgesucht?
Ja? Das ist fein, wir werden sie so schnell wie möglich renovieren, gell.“
„Sorry, der Herr.
Diese Wohnung ist besetzt.
Es gibt aber noch eine Menge leerstehender in dieser Kolonie.“

♥ ♥ ♥

Mehlschwalben sind Koloniebrüter.

Sie kehren an ihre alten Niststandorte zurück: Sie sind brutplatztreue Vögel. So haben sie nach ihrer anstrengenden Reise sofort ein bezugsfähiges Nest. Selbst wenn es beschädigt ist, kostet die Ausbesserung des alten Nestes deutlich weniger Kraft und Aufwand, als sich ein neues zu bauen. Paare kehren in der Regel zu ihrem alten Nest zurück.

Die Mehlschwalbe ist gefährdet: Ihr Bestand geht stetig zurück. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle: illegale Zerstörung von Nestern, Vergrämungsmaßnahmen an Häusern, Insektenschwund. Moderne Architektur macht es Schwalben oft unmöglich, ihre Nester zu bauen.

Ein Leben ohne Schwalben ist möglich, aber sinnlos !!! Oder ???