Sachsen-Anhalt III

Es gibt noch ein paar Bilder und Eindrücke aus diesem schönen Bundesland, die möchte ich euch gerne noch zeigen.

Wie meistens ohne viel Worte.

Tschüss ihr Lieben. Habt einen schönen Abend und einen guten neuen Tag. Eure Bees ♥ ♥

Mutter Natur (Sachsen-Anhalt)

Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, dass ihr der Geduldsfaden gerissen ist.

Dalai Lama

Ich liebe es in der Natur zu sein und genieße jeden Moment und bin kreuzunglücklich, wenn ich daran denke, dass alle diese kleinen Schönheiten und Wunder der Natur vielleicht für unsere Nachkommen nicht mehr da sind.

Die Blaue Holzbiene ist die größte heimische Wildbienenart. Wegen ihrer Größe wird sie häufig für eine Hummel gehalten. Die Holzbiene brummt laut, ist aber sehr friedfertig. Besonders auffällig sind die blauschimmernden Flügel und der metallisch-schwarz glänzende Panzer.

Die Blaue Holzbiene ist seit geraumer Zeit auch in unseren Breiten zu finden. Als größte Wildbiene ist sie kaum zu übersehen und auch gut zu bestimmen.

Ich hatte sie noch nie gesehen und war mächtig erschrocken wegen ihrer Größe, aber hab mich dann doch riesig gefreut über dieses hübsche Bienchen.

Das waren jetzt einige weitere Bilder aus dem schönen Sachsen-Anhalt. Ich denke, es folgen noch ein paar demnächst.

Habt es fein, eure Bees ♥ ♥

Schön ist es auf der Welt zu sein… (Sachsen-Anhalt)

…es gibt so viel Schreckliches, aber auch so viel Schönes auf der Welt.

Ich weiß nicht wieso, aber dieses Bild rührt mich sehr.
Die kleine, gefährdete Grauammer singt hoffnungsvoll ihr Lied.

„Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.“
Rabindranath Tagore

In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird die Art auf der Vorwarnliste geführt.

und …

Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken

Johann Wolfgang von Goethe

Wir waren am Sonnabend in Sachsen-Anhalt. Es war wieder unglaublich schön und wie immer zeige ich euch alle Schönheiten ohne viel Worte in Bildern.

Sanfte Hügel

Zauberhafte Wildblumen

Idyllische Pfade

Bunte Vielfalt

Btw. für eine solche oder ähnliche bunte Vielfalt bin ich jetzt Patin. Ein Landwirt in Bremen stellt seinen Acker, seine Arbeitskraft und das Saatgut zur Verfügung und wir Paten übernehmen die Kosten. Das gibt es inzwischen überall und ist eine gute Möglichkeit den Insekten zu helfen zu überleben.

Drei neue Schmetterlinge und eine neue Raupe habe ich entdeckt

Und dann sahen wir viele Vögel. Insgesamt konnte ich zweiundzwanzig Arten fotografieren, davon drei neu in 2021. Damit erhöht sich die Zahl meiner „Schnapps“ in 2021 auf 178 Arten.

Die drei neuen

und mit diesem Fund, eine Blauen Holzbiene, sagen wir dann Tschüss bis zum nächsten mal

euer Bees ♥ ♥

Bienenfresser & Wendehals

Die lange Fahrt am Sonnabend habe ich gut überstanden und es hat sich sowas von gelohnt um 3.15 Uhr aufzustehen. Das Ziel war Sachsen-Anhalt und dort ein Treffen mit einem Ornithologen, der mit uns zu Bienenfressern gewandert ist. 

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Spätestens seit 1964 brütet der Bienenfresser alljährlich in Deutschland, verlagerte seine Brutplätze in der Anfangszeit aber häufig und wechselte sein Vorkommen auch zwischen den verschiedenen Bundesländern. Erst im Jahr 1990 begann die erste Phase einer dauerhaften Besiedlung in Sachsen-Anhalt. 

Bienenfresser brüten ausschließlich in Steilwänden.

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Trocken-warme, halboffene, strukturreiche Landschaften der niederen Lagen werden von der Art insbesondere an der Nordgrenze des Verbreitungsgebietes deutlich bevorzugt.
Voraussetzungen für die Erstansiedlung der Art stellen das reiche Nahrungsangebot im Mai sowie das Vorhandensein von potentiellen Brutplätzen dar. Viele Habitate der Art zeichnen sich durch blütenreiche Brachen, Wiesen oder Weinberge, Streuobstbestände oder Gewässernähe (Nahrungsflächen) aus, welche einen lockeren Baum- oder Strauchbewuchs (Sitz- und Jagdwarten, Schlafbäume) aufweisen. In dieses Lebensraummosaik sind die zur Höhlenanlage benötigten Böschungsabbrüche, Erdanrisse, Steilufer und -wände von vorzugsweise zwei bis vier Meter Höhe und fünf bis fünfzig Meter Länge eingebettet. Diese Strukturvielfalt weisen auch zahlreiche offen gelassene Sand- und Kiesgruben auf. Da die Art in der Phase der Balz und des Röhrengrabens recht empfindlich auf häufige Störungen reagiert, befinden sich Brutplätze meist fernab von viel genutzten Wegen.

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Wir waren nur zu viert, mit dem Ornithologen fünf, und haben uns sehr rücksichtsvoll verhalten. Sind auf dem Weg geblieben und nicht nach links oder rechts abgewichen.

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Viele Bienenfresser haben wir aus der Ferne beobachten können.

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aber auch fantastische andere Vögel. So zum Beispiel Wendehälse.

Wendehals * wryneck [Jynx torquilla]

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Grauammern

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Sehr viele Neuntöter

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Goldammern

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Einen Gelbspötter

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Dorngrasmücke, Bachstelze, Stare, Schwarzkehlchen zum Beispiel

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Es gab Wildblumen in Hülle und Fülle und Schmetterlinge und Käfer und Schnecken.

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Wir fuhren dann noch weiter zu einem See, der ein Tagebaurestsee im südlichen Sachsen-Anhalt ist.  Der See entstand im Zuge von Rekultivierungsmaßnahmen in einem früheren Braunkohleabbaugebiet. Ist schon gewaltig was Menschen zustande bringen um die Natur zu vergewaltigen, aber auch um die Schäden zu beseitigen.

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Der Tag hat mir nicht nur einen wunderschönen Ausflug beschert. 

Sechs neue Vogelarten konnte ich sehen und „schnappen“, davon drei komplett neue. Somit bin ich jetzt bei 149 Arten in 2020 und 209 Arten in der Gesamtartenliste. ♥

In der nächsten Zeit zeige ich euch noch ein paar Bilder von einer Bienenfresser Beringung, denn da durften wir auch dabei sein und zuschaun. 

Bis dahin habt es fein und bleibt gesund. Eure Bees ♥♥

PS

Die hübsche Kuh hab ich vergessen

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und den Sonnenaufgang auf Hinfahrt *lach*

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